Vokalensemble MOSAIK Puchenau - Höhepunkte im Jubiläumsjahr 2008

Vernissage DREIKLANG

Sommerkonzert

Reise nach Estland

Chorfest mit 8 Chören

Adventkonzert

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Vokalensemble MOSAIK 1983 - 2010 - Unsere Geschichte

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April 2008 - DREIKLANG

Eine Ausstellung mit Werken der MOSAIK-Sängerinnen Eva Hanner, Brigitte Eckl und Gerlinde Mair-Heinschink.

Eindrücke von der Vernissage

Probenwochenende Juni 2008 in Bad Ischl

Vor unserem Konzert probten wir noch zwei Tage intensiv, diesmal im Jugendgästehaus Bad Ischl.

Das dort vorhandene Piano hat uns das Proben ermöglicht, auch wenn es nicht perfekt gestimmt war.

Chorkonzert 25 Jahre MOSAIK

Bei einem Jubiläumsempfang vor dem Konzert am 13. Juni 2008 verlieh Bürgermeister Wolfgang Haderer Andrea Engelberger für ihr ehrenamtliches Engagement und die aktive Gestaltung des Puchenauer Vereinslebens die Ehrennadel der Gemeinde Puchenau.

Anschließend begeisterten das Vokalensemble MOSAIK und das Jugendensemble YoungStars mit einem bunten Programm, in dem nicht nur Stimmen, sondern auch einige Instrumente zu hören waren, die Zuhörer im gut gefüllten Buchensaal.

Elslein anhören (Ludwig Senfl, 1486-1543)

Zum Anhören bitte hier klicken: Thomas Ravenscroft (1562-1635): Trudge Away Quickly

John Bartlet (um 1610): Of all the birds that I do know

MOSAIK-Quartett: Andrea Engelberger, Michaela Grubmüller, Bodo Heise, Wolfgang Filzmoser Quartett hören: Johann Joseph Fux (1660-1741): Angelis suis

In Erinnerung an unsere ersten Konzerte gab es diesmal wieder eine Showeinlage.

Die Fußballinteressierten unter den Zuhörern wurden mit einem Zwischenstand des Spiels Niederlande-Frankreich versorgt.

Die Zugabe sangen wir alle gemeinsam: Ehemalige, MOSAIK und YoungStars.

Estlandreise 24.-31. August 2008

In aller Herrgottsfrüh machten wir uns mit Bus und Flugzeug auf nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Ein erster Erkundungsgang führte uns in die wunderschöne, fast vollständig renovierte, historische Altstadt.

Der Tallinner Männerchor "RUNO" war einer unserer beiden estnischen Partner, die uns eingeladen und unsere Reise in Estland organisiert hatten.

Nächtliches Singen vor dem Rathaus.

Am Montag zeigte uns Ants Kaukver ("Ants" ist die estnische Form von "Hans") seine Stadt, die einst auch den Namen Reval trug.

Estland ist bekannt durch die "singende Revolution" und für seine Sängerfeste. Die Tradition der Sängerfeste entstand 1869 als Ausdruck des nationalen Selbstbewusstseins der Esten, auch zu Sowjetzeiten kamen regelmäßig tausende Sänger an einem Platz zusammen.

Auf dieser 1960 errichteten Sängerbühne haben schon über 30000 Sängerinnen und Sänger gemeinsam gesungen. Im Vordergrund haben 100000 Zuhörer Platz. Das ist mehr als ein Zehntel der estnischen Bevölkerung.

Wir haben auch dort gesungen und sind uns ganz klein vorgekommen.

Unter den Zuhörern ist auch immer Gustav Ernesaks (1908-1993), der mit dafür gesorgt hat, dass die estnische Sängertradition auch in der Sowjetzeit weitergeführt wurde.

Einen Eindruck von den hier in der Regel alle 5 Jahre stattfindenden Sängerfesten (Laulupidu) gibt ein Video bei YouTube.com (externer Link).

(Sollte das Video beim Klick auf den Pfeil nicht starten, kann alternativ der Link zu YouTube.com verwendet werden.)

Das traditionelle Schlusslied der Sängertreffen "Mu isamaa on minu arm" (Mein Vaterland ist meine Liebe) wurde von Gustav Ernesaks zum Text eines Gedichtes von Lydia Koidula geschrieben. Im Video ist der Abschluss des XXIV. Sängerfestes 2004 zu sehen.

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Unser Weg führte uns zu einem der schönsten modernen Kunstmuseen Europas

und schließlich in die Altstadt von Tallinn. Vom Domberg hat man eine Blick auf die Unterstadt, im Hintergrund ein neues Geschäftszentrum.

Die Altstadt ist den ganzen Tag durch zahlreiche Gäste belebt.

Historische Aufnahmen vom Talliner Rathausplatz (Raekoja plats) vom September 1986:

"Gebrochene Linie" - Denkmal für die Opfer des Fährunglücks mit der "Estonia"

Unser Konzert gaben wir im Historischen Museum der Stadt Tallinn.

Als Schlusslied sangen wir gemeinsam mit dem Männerchor "RUNO" das Lied "Neigen sich die Stunden" in estnisch und deutsch. Den estnischen Text hatte Ants für uns geschrieben.

Hier singt der Männerchor "RUNO" für uns.

Unsere estnischen Freunde zeigten uns nicht nur die Stadt, sondern auch die Naturschönheiten Estlands.

Ein 6600 Jahre alter Meteorkrater bei Ilumetsa und ein ehemaliges Sandstein-Bergwerk bei Piusa.

Moorlandschaft bei Meenikunno

Im zweiten Teil unserer Reise wurden wir von der Frauentanzgruppe "REOLA" aus der Nähe von Tartu herzlich empfangen.

Tartu (früherer deutscher Name: Dorpat) ist vor allem durch die 1632 vom Schwedenkönig Gustav Adolph gegründete Universität bekannt, die wichtigste in Estland.

Das schönste Denkmal von Tartu wurde 1983 errichtet und ist einem Studenten gewidmet: Kristjan Jaak Peterson (1801-1822), der so arm war, dass er zu Fuß jedes Semester von Riga nach Tartu wandern musste, zehn Sprachen beherrschte, und schon mit 21 Jahren an Tuberkulose starb.

Der neue Brunnen vor dem Rathaus hat auch das Studentenleben zum Thema: die küssenden Studenten.

Das schiefe Haus von Tartu wurde, wie viele Gebäude in Estland, in den letzten Jahren wiederhergestellt. Unsere Originalaufnahme vom September 1986 zeigt, wie es zu Zeiten der Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik, kurz vor Beginn der "Singenden Revolution" aussah.

Noch ein Beispiel moderner Architektur in Tartu, vielleicht vom Schneckenturm in Kopenhagen inspiriert

und zwei historische Aufnahmen vom Tartuer Rathausplatz vom September 1986.

Unser zweites Konzert sangen wir im Kurhaus von Otepää.

Pärnu ist ein wichtiges Seebad an der Ostsee.

Am letzten Abend nahmen wir Abschied von Tallinn und von Estland. Im rechten Bild die "Dicke Margarete", ein Turm der Stadtbefestigung.

Laboratooriumi, eine stille Straße an der Stadtmauer von Tallinn.

Wir freuen uns schon auf die Gegenbesuche unserer Freunde von "RUNO" und "REOLA" in Österreich 2010.

Hier geht es weiter ... zum kleinen "Laulupidu" (Sängerfest) von Puchenau

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